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schade seine arme waren zu kurz, sie reichten nicht ganz / 
bis zu den händen

(Lutz Seiler)

Die Lyrik-Empfehlungen 2017

Zum Welttag der Poesie

Lyrik-Empfehlungen 2017 veröffentlicht

Eine Initiative der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Stiftung Lyrik Kabinett und des Hauses für Poesie

Veranstaltungen am 24. März auf der Leipziger Buchmesse und am 19. April im Haus für Poesie

Welche Gedichtbücher sind besonders bemerkenswert, interessant, überraschend? 22 Gedichtbände wurden aus den Neuerscheinungen von Anfang 2016 bis März 2017 ausgewählt. Abgegeben haben die Empfehlungen in diesem Jahr: Michael Braun, Heinrich Detering, Florian Kessler, Michael Krüger, Kristina Maidt-Zinke, Holger Pils, Marion Poschmann, Monika Rinck, Joachim Sartorius, Daniela Strigl und Thomas Wohlfahrt.

Die Lyrik-Empfehlungen werden am 21. März, zum Welttag der Poesie in Buchhandlungen und Bibliotheken präsentiert. Veranstaltungen finden am 23. März auf der Buchmesse Leipzig und am 19. April im Haus für Poesie in Berlin statt. Nähere Informationen unter www.lyrik-empfehlungen.de.

Die Lyrik-Empfehlungen werden jährlich im März herausgegeben von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Stiftung Lyrik Kabinett, dem Haus für Poesie - in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband.

 

Kurzübersicht der Lyrik-Empfehlungen

Deutschsprachige Lyrik

       Volker Braun: Handbibliothek der Unbehausten. Suhrkamp, Berlin 2016.

       Lydia Daher / Warren Craghead III: Kleine Satelliten. MaroVerlag, Augsburg 2016.

       Mara Genschel: Cute Gedanken. roughbooks, Berlin/New York/Schupfart 2017.

       Orsolya Kalász: Das Eine. Brüterich Press, Berlin 2016.

       Birgit Kreipe: Soma. kookbooks, Berlin 2016.

       Christine Lavant: Gedichte aus dem Nachlass. Wallstein, Göttingen 2017.

       Steffen Popp: 118. kookbooks, Berlin 2017.

       Marion Poschmann: Geliehene Landschaften. Suhrkamp, Berlin 2016.

       Ilma Rakusa: Impressum: Langsames Licht. Droschl, Graz 2016.

       Hans Thill: Dunlop. roughbooks, Berlin/New York/Schupfart 2016.

       Levin Westermann: 3511 Zwetajewa. Matthes & Seitz 2017.

  

Lyrik in deutscher Übersetzung

     Roberto Bolaño: Die romantischen Hunde. Aus dem Spanischen von Christian Hansen und Heinrich von Berenberg. Hanser, München 2017.

     Anneke Brassinga: Fata Morgana, dürste nach uns! Aus dem Niederländischen von Ira Wilhelm und Oswald Egger. Matthes & Seitz, Berlin 2016.

     John Burnside: Anweisungen für eine Himmelsbestattung. Aus dem Englischen von Iain Galbraith. Hanser, München 2016.

     Francesco Chiesa: Hören in finsterer Nacht / Udire a notte buia. Aus dem Italienischen von Christoph Ferber. Limmat, Zürich 2016.

     Andrew Duncan: Radio Vortex. Herausgegeben von Norbert Lange. Aus dem Englischen von Konstantin Ames, Thomas Kling, Jan Kuhlbrodt, Norbert Lange, Ulf Stolterfoht, Barbara F. Tax und Hans Thill. Brueterich Press, Berlin 2016.

     Luis Felipe Fabre: Neues mexikanisches Kino / Nuevo cine mexicano. Aus dem mexikanischen Spanisch von Rike Bolte. hochroth, Berlin 2016.

     Zbigniew Herbert: Gesammelte Gedichte. Herausgegeben von Ryszard Krynicki. Aus dem Polnischen von Karl Dedecius, Renate Schmidgall, Henryk Bereska, Klaus Staemmler und Oskar Jan Tauschinski. Suhrkamp, Berlin 2016.

     Ibn Arabi: Übersetzer der Sehnsüchte. Aus dem Arabischen von Stefan Weidner. Jung und Jung, Salzburg 2016.

     Erín Moure: O Cadoiro. Aus dem kanadischen Englisch und herausgegeben von Uljana Wolf. roughbooks, Berlin/New York/Schupfart 2016.

     Lea Schneider (Hg.): Chinabox. Neue Lyrik aus der Volksrepublik. Aus dem Chinesischen von Marc Herrmann, Daniel Bayersdorfer, Peiyao Chang, Rupprecht Mayer und Lea Schneider. Verlagshaus Berlin, Berlin 2016.

     Søren Ulrik Thomsen: Rystet spejl / Zitterspiegel. Aus dem Dänischen von Klaus-Jürgen Liedke. Kleinheinrich, Münster 2016.

 

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