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Die Lyrik-Empfehlungen
zum Welttag der Poesie 2021

Mit 20 Gedichtbänden und kurzen Video-Lesungen jetzt online

So vielfältig wie das poetische Schaffen ist auch in diesem Jahr wieder die Liste der Lyrik-Empfehlungen, ausgewählt aus den Neuerscheinungen von Anfang 2020 bis März 2021.

Neugierige, Perlentaucher und Lyrik-Greenhorns können unter den zwanzig empfohlenen Gedichtbänden spannende Entdeckungen machen – etwa das Debüt Loops von Carla Cerda, Tote Frauen der ungarischen Lyrikerin Anne Terék in den Übersetzungen von Orsolya Kalász und Eva Zador oder den Auswahlband des Büchner-Preisträgers H.C. Artmann Übrig blieb ein moosgrüner Apfel: eine Blütenlese im schönsten Wortsinn.

Die Empfehlungen 2021 sind jetzt unter www.lyrik-empfehlungen.de veröffentlicht, begleitet von einminütigen Video-Lesungen der Lyrikerinnen und Lyriker. Zudem werden die Gedichtbände in über 280 Buchhandlungen und Bibliotheken präsentiert.

Die Lyrik-Empfehlungen werden jährlich von Kritikerinnen und Kritikern sowie Lyrikerinnen und Lyrikern zum Welttag der Poesie (21.3.) abgegeben – in diesem Jahr von Nico Bleutge, Nora Bossong, Florian Kessler, Michael Krüger, Kristina Maidt-Zinke, Christian Metz, Marion Poschmann, Joachim Sartorius, Daniela Strigl und Uljana Wolf.

NEU, als zusätzliches Angebot für Lehrkräfte: Ab 25. März 2021 steht auf www.lyrik-empfehlungen.de didaktisches Material zur Lyrik-Vermittlung zur Verfügung. Es ist angelegt für die Arbeit mit Kindern ab 10 Jahren und Jugendlichen bis hinein ins junge Erwachsenenalter.

Die Lyrik-Empfehlungen sind ein gemeinsames Projekt von: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Stiftung Lyrik Kabinett, Haus für Poesie, Deutscher Bibliotheksverband und Deutscher Literaturfonds.

Näheres unter www.lyrik-empfehlungen.de.

Kurzübersicht der Lyrik-Empfehlungen
Deutschsprachige Lyrik

  • H. C. Artmann: Übrig blieb ein moosgrüner Apfel. Mit Illustrationen von Christian Thanhäuser und einem Nachwort von Clemens J. Setz. Insel, Berlin 2021.
  • Carla Cerda: Loops. roughbooks, Schupfart 2020.
  • Semra Ertan: Mein Name ist Ausländer | Benim Adım Yabancı. Deutsch & Türkisch. Übersetzt von Zühal Bilir-Meier, Can-Peter Meier, Cana Bilir-Meier und Hans-Peter Meier. edition assemblage, Münster 2020.
  • Dorothea Grünzweig : Plötzlich alles da. Wallstein, Göttingen 2020.
  • Anja Kampmann: Der Hund ist immer hungrig. Hanser, München 2021.
  • Thomas Kling: Werke in vier Bänden. Herausgegeben von Marcel Beyer in Zusammenarbeit mit Frieder von Ammon, Peer Trilcke und Gabriele Wix. Suhrkamp, Berlin 2020.
  • Dagmara Kraus: liedvoll, deutschyzno. kookbooks, Berlin 2020.
  • Anja Utler: kommen sehen. Lobgesang. Edition Korrespondenzen, Wien 2020.
  • Annemarie von Matt: Meine Nacht schläft nicht. Ein Porträt in Originaltexten von Roger Perret. Limmat, Zürich 2020.
  • Ror Wolf: Alles andre: ungewiß. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Michael Lentz. Schöffling & Co., Frankfurt am Main 2020.


 Lyrik in deutscher Übersetzung

  • Sophia de Mello Breyner Andresen: Die Muschel von Kos und andere Gedichte. Portugiesisch-deutsch. Übersetzt und mit einem Vorwort von Sarita Brandt. Elfenbein, Berlin 2021.
  • Sujata Bhatt: Die Stinkrose. Englisch-deutsch. Übersetzt von Jan Wagner. Hanser, München 2020.
  • Roberta Dapunt: die krankheit wunder / le beatitudini della malattia. Italienisch-deutsch. Übersetzt von Versatorium. Folio, Wien / Bozen 2020.
  • Philippe Jaccottet: Die wenigen Geräusche. Späte Prosa und Gedichte. Aus dem Französischen übersetzt von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz. Hanser, München 2020.
  • Francis Ponge: Le Soleil / Die Sonne. Französisch-deutsch. Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Thomas Schestag. Matthes & Seitz, Berlin 2020.
  • Maria Stepanova: Der Körper kehrt wieder. Russisch-deutsch. Übersetzt von Olga Radetzkaja. Suhrkamp, Berlin 2020.
  • Anna Terék: Tote Frauen. Aus dem Ungarischen übersetzt von Orsolya Kalász und Eva Zador. KLAK, Berlin 2020.
  • Samuel Tschernichowski: Dein Glanz nahm mir die Worte. Hebräisch-deutsch. Übersetzt von Jörg Schulte mit einem Vorwort von Aminadav Dykman unter Mitarbeit von Gundula Schiffer. 3 Bände. Edition Rugerup, Berlin 2020.
  • Peter Urban-Halle, Henning Vangsgaard (Hg.): Licht überm Land. Dänische Lyrik vom Mittelalter bis heute. Dänisch-deutsch. Übersetzt von Peter Urban-Halle, Henning Vangsgaard u.v.a. Hanser, München 2020.
  • Krišjānis Zeļģis: Wilde Tiere. Aus dem Lettischen übersetzt von Adrian Kasnitz. parasitenpresse, Köln 2020.

 

Kontakt für Einladungen an die Autorinnen und Autoren:
Katja Boeddinghaus
Alexandraweg 23 | 64287 Darmstadt
Tel:  06151 | 40 92 18
E-Mail: katja.boeddinghaus (at) deutscheakademie.de

Wir gratulieren den Autoren und Autorinnen, den Übersetzerinnen und Übersetzern und den Verlagen!