substage_09

"Gedichte als Überlebensmittel":
Tuvia Rübner
im Projekt "tsurikrufn" des Arbeitskreises selbstständiger Kulturinstitut (AsKI) e.V.
Eine Initiative im Rahmen des Festjahres:
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

„Tsurikrufn" ist jiddisch und bedeutet „erinnern".  Unter diesem Motto erinnert der Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI - im Festjahr 2021 an jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die das kulturelle Leben in Deutschland bereichert haben. Die Mitgliedsinstitute des AsKI e.V. erzählen auf der Website www.tsurikrufn.de beeindruckende Geschichten von Jüdinnen und Juden, die für ihr Haus eine maßgebliche Rolle gespielt haben.

Die Biografien der vorgestellten Persönlichkeiten sind dabei so verschieden wie die Häuser, die sie zusammengestellt haben. So erfährt man zum Beispiel, wie die "Blaue Mauritius" in das Museum für Kommunikation gelangt oder begegnet dem künstlerischen Multitalent Friedl Dicker, die am frühen Bauhaus hervortritt und in Auschwitz ermordet wird. Das Lyrik Kabinett freut sich, unter den ersten elf Kulturinstituten zu sein, deren Beiträge am 28. April 2021 veröffentlicht werden.

Wir erinnern hier an den Freund und Dichter Tuvia Rübner - mit einem ausführlichen Biogramm, Gedichten, Fotos, Zitaten aus seinen Werken (die Werkausgabe erscheint im Rimbaud Verlag) und dem Film von Henning Backhaus, der unter anderem im Lyrik Kabinett gedreht wurde.

Shalom - Tuvia Rübner! Und danke an den AsKI für die bereichernde Initiative.