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Langsamer träumen! denke ich und sehe /
mich nach Deckung um

(Harald Hartung)

Kielar, Marzanna

Lass uns die Nacht.

Die Gedichte der polnischen Lyrikerin Marzanna Kielar sind große Poesie des Augenblicks

Von Milosz bis Szymborska, von Herbert bis Zagajewski – Polnisch ist die Weltsprache der Poesie. Die subtil schillernden Gedichte von Marzanna Kielar stehen in dieser Tradition, ob sie der trügerischen Idylle der Natur oder der Unwiederbringlichkeit der Liebe nachgehen. Der ewige Sommergarten ist der Ort, in dem sich das ganze Leben denken und spüren lässt: „Das, was auch dir gegeben sein wird, ein für alle Mal; /die fast schwarzen, süßen / Kirschen bluten in meiner Hand.“ Kielars Gedichte versuchen den Augenblick zu erhaschen, da die Gegenwart endlich aufgehoben ist: „Ich streife eine Ameise von meinem Fuß / und schaue, was sie macht mit dem geschenkten Leben, mit ihrem Tropfen Zeit.“


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Edition Lyrik Kabinett bei Hanser

In dieser Reihe erscheinen seit 2006 zwei bis vier Lyrik-Bände pro Jahr, viele von ihnen zweisprachig. Herausgeber der Reihe sind Ursula Haeusgen, Michael Krüger und Raoul Schrott. Außerdem ab 2016 bis 2019 von Wolfgang Matz, ab 2019 von Piero Salabè.

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Buch_Kielar_Ed_LK_2020

Kielar, Marzanna

Lass uns die Nacht.

Gedichte.
Aus dem Polnischen übersetzt von Renate Schmidgall

128 S., fester Einband September 2020

Ed. Lyrik Kabinett bei Hanser,


ISBN 978 3 446 267541, 20,00 €

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