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Langsamer träumen! denke ich und sehe /
mich nach Deckung um

(Harald Hartung)

Swantje Lichtenstein - Von Form und Vorn

Swantje Lichtenstein

Von Form und Vorn. 
Literarisches Hören, performatives Schreiben und Gertrude Stein

Über dieses Buch

Die US-amerikanische Schriftstellerin Gertrude Stein wurde 1874 in Allegheny, Pennsylvania, als Kind einer deutsch-jüdischen Familie geboren. Ab 1902 lebte sie in Paris. Ihr Salon wurde zum Treffpunkt von Malern der Moderne (Matisse, Picasso) und amerikanischen Schriftstellern (John Dos Passos, Ernest Hemingway), die sie mit ihren sprachlichen Experimenten, theoretisch dargestellt in Lectures in America (1935) beeinflußte. "Sie setzt alle Worte in eine Reihe, sie setzt sie ein, wieder fort und weiter, setzt immer wieder neu an, lotet aus, den Grund, alle Gründe, setzt sich nicht, sondern im Grunde setzt sie einmal an und setzt sich fort, in dem sie sich fortschreibt und den Text, indem sie immer wieder an setzt und neu ansetzt und kein Wort unterlässt, sich aber reduziert auf die wichtigsten Wort, die kleinen, wichtigen Momente, die sie so, durch das Fortsetzen auf den Punkt bringt am Ende. Bis sie einsetzt. Neu." (Swantje Lichtenstein) Swantje Lichtenstein begleitet die Reflexionen über Gertrude Steins sprachliche Experimente mit Soundperformance, die Aufnahmen davon sind via QR-Code auf der Website des Wunderhorn Verlags nachzuhören.

Autor

Swantje Lichtenstein, geboren 1970, lebt in Köln/Düsseldorf. Arbeitet in unterschiedlichen Genres zwischen Literatur, Kunst und Theorie. Professorin für Text und Ästhetische Praxis in Düsseldorf. Zuletzt erschienen: Geschlecht. Schlagen vom Schlage des Gedichts (2013), Kommentararten (2015).

Die Herausgeber

Ursula Haeusgen, geboren 1942, gründete 1989 das Lyrik Kabinett in München sowie später die gemeinnützige Stiftung Lyrik Kabinett, deren Vorstandsvorsitzende sie ist. Sie ist eine der Herausgeberinnen der »Edition Lyrik Kabinett bei Hanser« und wurde für ihr Engagement für die Poesie vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem »Maecenas Preis«

Holger Pils, geboren 1976, studierte Germanistik, Geschichte und Spanisch in Heidelberg und wurde mit einer Arbeit über Thomas Mann promoviert. Er leitete das Buddenbrookhaus in Lübeck und ist seit Anfang 2014 Geschäftsführer der Stiftung Lyrik Kabinett in München. Er schreibt über Literatur des 20. Jahrhunderts, die Familie Mann und über Gegenwartslyrik.


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Zwiesprachen

Die deutschsprachige Gegenwartslyrik empfängt wichtige Impulse aus einer lebendigen Auseinandersetzung mit den Dichtern der internationalen Tradition. In dieser Reihe schreiben Dichter über Dichter, die für ihr eigenes Schaffen bedeutsam sind.Die „Zwiesprachen“ werden herausgegeben von Holger Pils und Ursula Haeusgen und erscheinen im Verlag „Das Wunderhorn“.

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Swantje Lichtenstein

Von Form und Vorn. 
Literarisches Hören, performatives Schreiben und Gertrude Stein

Zwiesprachen - eine Reihe des Lyrik Kabinett München
32 Seiten, Broschur

Das Wunderhorn Heidelberg,
2017

ISBN 978-388423-567-6, 15,80 €

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