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Unmögliche Liebe -
Das Mittelalter in romantischer und gegenwärtiger Dichtung

Von den Romantikern als Inspirationsquelle entdeckt und wiederum in Sagen- und Mythenstoff verwandelt, fasziniert die mittelalterliche Minnedichtung bis heute: nicht nur breite Leserkreise, sondern vor allem auch Dichterinnen und Dichter der Gegenwart. Unmögliche Liebe – unter diesem Titel präsentieren Tristan Marquardt, Karin Fellner und Àxel Sanjosé, ein funkelndes Spektrum zeitgenössischer Aneignungen der Minne-Konstellation und lassen sich dabei von den Erzähl-Gemälden Edward von Steinles und Leopold Bodes in der aktuellen Ausstellung der Sammlung Schack inspirieren: Wenn alte Sagen erwachen und mit heutiger Stimme reden!

Oben: Leopold Bode: Pippin und Berta (c) Bayerische Staatsgemäldesammlung

Grünt Wald denn überall.
Wo bleibt mein Treu so lang?
Ritt hin.
Ach. Wem zu Lieb ich bin?

Übertragung: Daniela Seel

Gruonet der walt allenthalben. | wâ istmîn geselle aise lange? | der ist geriten hinnen. | owî! wer soi mich minnen?

Aus: Unmögliche Liebe, herausgegeben von Tristan Marquardt und Jan Wagner. Hanser 2017, S. 25.

Kooperation

Unmögliche Liebe -
Das Mittelalter in romantischer und gegenwärtiger Dichtung

Ein Abend 
mit
Tristan Marquardt
Karin Fellner
und
Àxel Sanjosé

Mittwoch, 20.02.2019 - 19:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Kopiensaal, Sammlung Schack,
Prinzregentenstr. 9
80538 München

Eintritt: € 10
Mitglieder des Freundeskreises: erm. € 8