Der Flügelflagel gaustert /
durchs Wiruwaruwolz, /
die rote Fingur plaustert, /
und grausig gutzt der Golz.
mosaik. Zeitschrift für Literatur und Kultur 2024/Nr. 42, 43, 44. Erscheint 3 x jährlich
Verlag
mosaik, Salzburg 2024
Bibliographie
mosaik. Zeitschrift für Literatur und Kultur 2024
mosaik. Zeitschrift für Literatur und Kultur 2024/Nr. 42, 43, 44. Erscheint 3 x jährlich
mosaik, Salzburg 2024
Reihe: mosaik 2024
Größe: 4°
Seitenzahl: 54 S., 57 S., 58 S.
Einband: OBrosch.
Vorl. Spr. Orig.: Deutsch
Herausgeber: Kirchner, Josef / Oswald, Sarah
Anthologie
Lyrik und Prosa
Zeitschrift
<Lyrik allg.
Prosa allg.
graphisches Buch: Kunst allgemein
Photographie
[ZSL 020] Zeitschriften>
- Heft Nr. 42 Frühling, 54 S., Auflage 1350 Ex.
Inhalt
FREMDES TERRAIN
David Liedtke – Lachen so schön
Saskia Scheer – Keine Mäuse
Jutta Schüttelhöfer – Randerscheinung
Bülent Kacan – Die Selbsthäutung
Michael Rank – Dort wohnt das Andere
SCHARFKANTIG
Florian Kappelsberger – Ein Leben in einem Aktenordner
Susanne Gurschler – beider Mund
Claudia Boss-Teichmann – in der keinergasse
Christina König – Tropfen
Sigune Schnabel – Ich wohne in Raureifzonen
FLUSSAB
Björn Potulski – Vom Lauf des Wassers
Georg Großmann – Posázaví
Juliane Eva Reichert – Post von Ruth: Das mauritiusblaue Heft
KUNSTSTRECKE VON LOTE VILMA
Hi! My name is Lote. I am an illustrator and poet from Latvia. I like it when something is simple but very clever at the same time. I find that one of the most rewarding occupations for me is writing and illustrating books. Right now I am working on my second poetry book for adults and just last year the first translation for my picture book came out in Germany.
BABEL - ÜBERSETZUNGEN
„Als sähe man sich selbst / beim Erforschen eines philosophischen Problems", so lautet ein fast programmatischer Vers des dänischen Dichters Niels Hav: Voll melancholischer Ironie und zugleich in existenzieller Sprachschärfe betrachtet der Dichter sich selbst und die Außenwelt - "in gehobener Stimmung / und leicht unglücklich zugleich." Die in Bergkarabach geborene Lyrikerin Gohar Sharyan floh im letzten Jahr nach Armenien
Bergkarabach ist inzwischen aufgelöst, und so gehören Gohars Verse zu den letzten lyrischen Zeugnissen dieses Landes.
Niels Hav:
Kvinderne i København / Die Frauen in Kopenhagen
Den ramponerede inderside / Das angeschlagene Innere#
Afasi / Aphasie
Gohar Sharyan
"?? ?????" / "Ich weiß"
????? ?????? ?????? ? ??????????? ???????? / Der Wind spielt draußen auf
den geketteten Skeletten
[foejetõ]
Residencies und Literatur-Stipendien: Was ehrenvoll wirkt, entpuppt sich oftmals als äußert prekäres Lebensmodell für Schriftsteller*innen. So kommentiert Alexander Estis - seines Zeichens erfahrener Stipendienträger - in Anbetracht der gefo(e)rderten Leistungen während eines Schreibaufenthalts:"Für das Schreiben literarischer Texte ist ja nach dem Stipendium immer noch Zeit." (S. 49). Und Einblick in die Zeit während einer Writer-in-Residency gibt das Interview mit der H.C.-Artmann-Stipendiatin Nasima Sophia Razizadeh - sie verbrachte den November 2023 in Salzburg.
Kreativraum mit Lisa Höllebauer & Lisa Schantl - Blättern
- Heft Nr. 43 Sommer, 54 S. Auflage 1.500 Ex.
Inhalt
WALDFÄHIG
Sophia Klink - Spirkenfilz
Anne Martin - den raum zwischen den ohren
Maria Marggraf - Pelz
Esther De Soomer - Puppenruhe
HERAUSGEFISCHT
Mina Herz - alle deine teile
Sarah Hensel - Ich treffe mich
Sára Köhnlein - blaulichter
Florian Oberleiter - AN LAND BRAUCHTS FÜßE, IM WASSER FISCHE
FORTGANG
Ference Liebig, Parabel
Johanna Schmidt - Schon wieder etwas vermissen
Maria Conrad - Wir hätten es verhindert
Kristina Klecko - 100 Meter
Leh Wei Liao - du sagst, es werde regnen
BABEL
BABEL stellt dieses Mal drei tschechische Lyriker*innen in der Übersetzung von Patrik Valouch vor. Alle vier Gedichte beschäftigen sich mit der Wandelbarkeit, Fragilität und Ewigkeit von Körper und Sprache. in den ersten zwei Gedichten verwandelt Katerina Bartlová in ihrer üppigen und überbordenden Sprache Geist und Körer und Körper zu Geist. In Abend am Strand zeigt Petr Ligocky in einer schlichten , aber strikten Sprache, wie zwart und zerbrechlich eine träumerische Urlaubsidylle sein kann, wenn ein Paar unversehens auf den winzigen Körper einer verendeten Möwe trifft. Zofia Baldyga reflektiert in "handmade" die Verlust und Funde von Sprache und Geschichte: Kann ein Gedihct ein Handatlas sein, der uns durch das labyrinthische Gestrüpp einer globalisierten Welt führt?
KATHRIN KLOECKL STAN
[foejetõ]
KREATIVRAUM: SEMMELWEISKLINIK
- Heft Nr. 44 Herbst, 58 S., Auflage 1500 Ex.
Thema: Auslöser unbekannt
GEFÜHLSARREST
Fatima Di Pane – Uf en Kafi
Silke Scheffel – dass mir Flügelspannweite, wie Herzmittelstück, wie Fingerkuppenwölbung wachse
Marie Hahne – Zwischen den Jahreszeiten
I. J. Melodia – Hemisphären
Avy Gdansk – abgeschworen
GESCHIEDEN
Fabian Lutz – Male Days
Michael Spyra – Das Ineinandergehen zweier Herren im Zeitaus
Felix Wünsche – Zwei Kinder, zwei Väter
Fynn Bastein – Fäden ziehen
Crispin Scholz – Schnäbeln
BEUGEORTE
Mark Monetha – Saatzeit
Nora Holinski – fischschuppenkrankheit
Avelina Götz – Meditation
Matthias Eck – Traumbahnführer
Magdalena Resch – Der Schweiß weiß Bescheid
KUNSTSTRECKE VON TARFA BACHAN
Die deutsch-syrische Künstlerin Tarfa Bachan, derzeit Studentin der Bildenden Kunst, Philosophie und Erziehungswissenschaft an der UdK und FU Berlin, verbindet in ihrer Kunst traditionelle textile Techniken wie Quilten und Patchwork mit modernen Ansätzen. Dabei lässt sie sich stark von ihrer beduinischen Herkunft inspirieren, in der Textilien aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Transportfähigkeit von großer Bedeutung sind. Bachan arbeitet häufig mit Materialien, die sie von ihrer Familie oder Freunden erhalten hat, und verarbeitet diese in einer Form von künstlerischem Upcycling. Ein zentrales Thema in ihrer Arbeit ist die Transformation. Sie überträgt dabei alltägliche textile Gegenstände wie beispielsweise Decken in Kunstwerke, die den fließenden Übergang zwischen Kunst und Nutzen reflektieren. Die Verbindung zwischen ihr und den Frauen ihrer deutschen und syrischen Familie wird in den Prozessen des Nähens und Patchworkens sichtbar, die für Bachan nicht nur als künstlerische Technik, sondern auch als Ausdruck von Identität und Verbundenheit dienen.
BABEL - Übersetzungen
In BABEL sind Gedichte des polnischen Lyrikers und Musikers Grzegorz Kwiatkowski abgedruckt, übersetzt von Peter Constantine. In furchtbarer Unmittelbarkeit konfrontieren uns diese Texte mit dem Holocaust: „Aus den Gedichten treten die Stimmen der Opfer, der Mitläufer oder der Täter hervor. Es sind die Stimmen von wirklichen Zeitzeugen, jeder und jede mit einem persönlichen Blickpunk, ihre Aussagen kühle, markante, unerbittliche Destillate.“ (Peter Constantine) Die abgedruckten Gedichte stammen aus der Sammlung Ohne Orchester, die in Kürze im Verlag parasitenpresse erscheinen wird.
Inhalt
Gefühlsarrest
Fatima Di Pane – Uf en Kafi
Silke Scheffel – dass mir Flügelspannweite, wie Herzmittelstück, wie Fingerkuppenwölbung wachse
Marie Hahne – Zwischen den Jahreszeiten
I. J. Melodia – Hemisphären
Avy Gdansk – abgeschworen
geschieden
Fabian Lutz – Male Days
Michael Spyra – Das Ineinandergehen zweier Herren im Zeitaus
Felix Wünsche – Zwei Kinder, zwei Väter
Fynn Bastein – Fäden ziehen
Crispin Scholz – Schnäbeln
Beugeorte
Mark Monetha – Saatzeit
Nora Holinski – fischschuppenkrankheit
Avelina Götz – Meditation
Matthias Eck – Traumbahnführer
Magdalena Resch – Der Schweiß weiß Bescheid
Kunststrecke von Tarfa Bachan
Die deutsch-syrische Künstlerin Tarfa Bachan, derzeit Studentin der Bildenden Kunst, Philosophie und Erziehungswissenschaft an der UdK und FU Berlin, verbindet in ihrer Kunst traditionelle textile Techniken wie Quilten und Patchwork mit modernen Ansätzen. Dabei lässt sie sich stark von ihrer beduinischen Herkunft inspirieren, in der Textilien aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Transportfähigkeit von großer Bedeutung sind. Bachan arbeitet häufig mit Materialien, die sie von ihrer Familie oder Freunden erhalten hat, und verarbeitet diese in einer Form von künstlerischem Upcycling. Ein zentrales Thema in ihrer Arbeit ist die Transformation. Sie überträgt dabei alltägliche textile Gegenstände wie beispielsweise Decken in Kunstwerke, die den fließenden Übergang zwischen Kunst und Nutzen reflektieren. Die Verbindung zwischen ihr und den Frauen ihrer deutschen und syrischen Familie wird in den Prozessen des Nähens und Patchworkens sichtbar, die für Bachan nicht nur als künstlerische Technik, sondern auch als Ausdruck von Identität und Verbundenheit dienen.
BABEL – Übersetzungen
In BABEL sind Gedichte des polnischen Lyrikers und Musikers Grzegorz Kwiatkowski abgedruckt, übersetzt von Peter Constantine. In furchtbarer Unmittelbarkeit konfrontieren uns diese Texte mit dem Holocaust: „Aus den Gedichten treten die Stimmen der Opfer, der Mitläufer oder der Täter hervor. Es sind die Stimmen von wirklichen Zeitzeugen, jeder und jede mit einem persönlichen Blickpunk, ihre Aussagen kühle, markante, unerbittliche Destillate.“ (Peter Constantine) Die abgedruckten Gedichte stammen aus der Sammlung Ohne Orchester, die in Kürze im Verlag parasitenpresse erscheinen wird.
[foejetõ]
Tracing Time: Zeitspuren, Erinnerungsspuren, Zeit zurückholen oder einholen
das, was war, fragmentieren und zu neuen Realitäten zusammenfügen
in gewesene Gefühle, Formen, Worte und Klänge eintauchen, das Flüchtige zu greifen suchen. Vier Künstlerinnen stellen Recherchearbeiten und Projekte vor, die sich auf unterschiedliche Weise mit Zeit und, damit verknüpft, mit eigenen oder fremden, mit individuellen und gesellschaftlichen Erinnerungen auseinandersetzen. Kuratiert ist der foejetõ der Ausgabe 44 von Katharina Kiening, die in verschiedenen Feldern des Kulturbereichs in Salzburg arbeitet.
Kreativraum: LCB
Artikelnummer2409 0220 - 2024