Der Flügelflagel gaustert /
durchs Wiruwaruwolz, /
die rote Fingur plaustert, /
und grausig gutzt der Golz.
mosaik. Zeitschrift für Literatur und Kultur 2025/Nr. 45, 46, 47. Erscheint 3 x jährlich, Auflage 1.500 Ex.
Verlag
mosaik, Salzburg 2025
Bibliographie
mosaik. Zeitschrift für Literatur und Kultur 2025
mosaik. Zeitschrift für Literatur und Kultur 2025/Nr. 45, 46, 47. Erscheint 3 x jährlich, Auflage 1.500 Ex.
mosaik, Salzburg 2025
Reihe: mosaik 2025
Größe: 4°
Seitenzahl: je 58 S.
Einband: OBrosch.
Vorl. Spr. Orig.: Deutsch
Anthologie
Lyrik und Prosa
Zeitschrift
- Heft Nr. 45, Frühling, 58 S.
robuste Tiere
Inhalt
Tropfen sein S. 7
Lennart Prill, Das Missgeschick
Georg Großmann, Lurchlied
Destina Yildirim, Keske
Außer Haus S. 15
Amelie Singla, Importextport
Sonja Grebe, Wie man Gespenster domestiziert
Adam Sirovátka, Das ist Geschichte
Torsten N. Siche, Besuchszeit
Sperrbildschirm S. 23
Anton Maria Moser, Second Scree [1/3]
Jane Stone, 112
Thomas Steiner, es gibt einen Zustand, in dem man tot ist
Chili Tomasson,Der Windhund
BABEL S. 35
Kerstin Preiwuß
Ligija Purinasa
Paul Mittler S. 43
[foejeto] S. 51
KREATIVRAUM: Impulsquartier Waidhofen S. 60
- Heft Nr. 46, Sommer´, 58 S.
von der hundstäglichen Seite
Inhalt
7 Gegenseitigkeit
Nora Estermann – Instabil
Chris Lauer – Zugfahrt
Andrea Tillmanns – Manuel
Avy Gdansk – Geschwärztes
17 im Büro
Jakob Klein – kapitalismus
Philipp Rhensius – Autoerotik
Antonia Kranebitter – Das Gespenst
Michael Spyra – Das Parteibüro
Anna Silber – hortensien
25 abgestellt
Caro Reichl – Als du ihn schminkst
Nora Holinski – milchiger sommer
Oliver Fahn – Hinter verschlossener Tür
Mona Schwarz – deine worte fallen zwei grad unter null
Marion Margarethe Kecht – Die Frau am Fenster
35 BABEL - Übersetzungen
José F. A. Oliver – pas de deux (Deutsch / Spanisch von Mario Martín Gijón)
Katharina J. Ferner – salamanderin: 4, 15 (Deutsch / Polnisch von Sebastian Sokolowski)
43 Kunststrecke von Júlia Csapó
51 [foejetõ]
Räume für Kunst sind Räume für Gemeinschaft. Aber wie stellen wir Gemeinschaft her? Und wer kommt eigentlich in diese Räume? Die Beiträge von Jasmin Meinold, Julian Rauter, Karla Montasser und Romina Nikolic laden ein zum Weiterdenken, darüber wie die Orte der Kunst- und Kulturvermittlung heute gestaltet sein könnten und wie man den Zentrifugalkräften der turbulenten Gegenwart manchmal trotzen kann. Zusammengestellt vom diesmaligen foejtõ-Kurator Tim Holland.
Kreativraum: Chris Lauer
- Heft 47, Herbst 2025 / Winter 2026
Inhalt
7 ohne Deckung
Philipp Nowotny – Hinschauen
I. J. Melodija – Nahkampf/Zonen
Julia Koll – madeira. pantheistische etüden
Baltasar Kaufmann – Wie alt ist das Alte, von dem du sprichst?
17 Zehrungen
Torsten Siche – noch sind die Türen offen
Markus Tacik – Röhricht
Carla Hermann – Augen:Ring
Philipp Kampa – Halme
25 kleine Nester
Kristian Dimitrijeski – Bevor die Kathedrale gebaut wurde
Sabine Dreßler – Heimat
Jan-Erik Grebe – Vor dem Schlafen
Samira Turan – Die Nachrichten meiner Zitronen
35 BABEL – Übersetzungen
Immer wieder lenkt Übersetzer Patrik Valouch unsere Aufmerksamkeit auf die Literatur unseres Nachbarlands Tschechien. Klára Krásenká ist eine jüngere Stimme der Gegenwartslyrik. Ihre Gedichte sind naturverbunden, spirituell und bedacht auf die zarten Zwischentöne menschlicher Beziehungen. Es herrscht eine Rastlosigkeit darin, ein spielerisches Aufbegehren, ein spitzer Humor. „Du steigst aus dem umgestürzten Auto / das Bordradio rieselt ins Dunkel“. Die hier vorgestellten Gedichte sind eine Auswahl aus dem zweiten Band der Dichterin, Veni, veni (Argo, 2025). Poesie aus größerer räumlicher Distanz erreicht uns von Autor und Übersetzer Norman Franke, der sich in Neuseeland niedergelassen hat. Das Englische wie das Deutsche sind ihm so präsent, dass sich rückwirkend nicht mehr feststellen lässt, welches Gedicht denn zuerst da war. Die Heimkehr ist jedenfalls nicht ohne Vorbehalt, Erinnerungen an eine verlorene Kindheit, den ersten Liebesverrat. Bei all ihrer Gegensätzlichkeit zeichnen sich die Gedichte von Klára Krásenká und Norman Franke durch eine starke Gegenwärtigkeit aus. Beide sind präzise Beobachter*innen mit einer reichen Bildsprache. „Und deine Armbanduhr zeigt / die Zeit eines vergangenen Tags“.
Klára Krásenská – Veni, veni 1-3 (Tschechisch / Deutsch)
Norman Franke – Heimkehr (Englisch / Deutsch)
43 Kunststrecke von Sonja Schön
Meine Serie Der Lindwurm und der Schmetterling basiert auf Michael Endes gleichnamiger Erzählung und beschäftigt sich mit der Überwindung von Gegensätzen. In den Monotypien mit bis zu fünfzehn Farbschichten tauchen Symbole wie Kreise und Flügel auf, die sich überlagern, auflösen und neue Verbindungen schaffen. Bedrohliches und Schützendes, Schwere und Leichtigkeit, Kantiges und Weiches bilden ein facettenreiches Spiel. Durch Spiegelungen entstehen Räume, Gesichter, merkwürdige Wesen. Oft erzählen mir Menschen spontan, was sie in diesen Bildern entdecken – und vergessen dabei für einen Moment, was sie belastet oder sie, bildhaft gesprochen, von Lebensfreude und Mut getrennt hat. Aus diesen Gedanken heraus entwickelte ich kaleidoskopartige Printdesigns mit großem Farbspektrum. Ressourcenschonend auf plastikfreien, GOTS-zertifizierten Textilien in Berlin gedruckt, bilden sie den Kern meiner Kollektion Spread Your Wings. Zeitlos, vielseitig und überwiegend unisex bewegt sie sich zwischen Streetwear und Occasional Couture. Die Idee von Transformation und Balance wird so buchstäblich von Körpern getragen – zwischen Alltäglichem und Besonderem, zwischen Halt und Entfaltung. www.sonjaschoen.de
51 [foejetõ]
Unter dem Mikroskop der Sprache wimmeln kleinste Wesen, weite Landschaften und Zeichensysteme. Adela Sophia Sabban und Fabian Widerna stellen Lyrik vor, die uns die gleichzeitig entlegensten und interessantesten Winkel von Mensch und Natur erschließen. Lea Schneider berichtet, was sich Tiere sagen und uns sagen könnten. Zusammengestellt vom diesmaligen foejtõ-Kurator Daniel Bayerstorfer.
60 Kreativraum: Solveig Landa
Artikelnummer2409 0220 - 2025