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(Thomas Kling)
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Zwischenwelt. 2024, Nr. 1-5
Buchtitel

Zwischenwelt. Zeitschrift für Kultur des Exils und des Widerstands. Literatur / Widerstand / Exil. Erscheint vierteljährlich. Redaktionelle Betreuung: Astrid Nischkauer

Verlag

Theodor Kramer Ges., Wien 2024

Bibliographie

Zwischenwelt. 2024, Nr. 1-5
Zwischenwelt. Zeitschrift für Kultur des Exils und des Widerstands. Literatur / Widerstand / Exil. Erscheint vierteljährlich. Redaktionelle Betreuung: Astrid Nischkauer
Theodor Kramer Ges., Wien 2024
Reihe: Zwischenwelt 2024
Größe: 4°
Seitenzahl: 82 S., 58 S., 66 S.
Einband: Klammerheftung
Vorl. Spr. Orig.: Deutsch
Herausgeber: Theodor Kramer Gesellschaft
Anthologie
Sekundärliteratur
Zeitschrift

 

Herausgeberwechsel: Verabschiedung Konstantin Kaiser, Theodor Kramer Gesellschaft übernimmt Herausgeberschaft.

 

<Prosa Essay
Prosa Sekundärliteratur
[ZSL 020] Zeitschriften>

 

- Heft 1-2, Mai 2023, 82 S.

IM FLUG DER ZEIT. UKRAINE. EXIL.

Inhalt

Zum Wechsel in der Herausgeberschaft S. 4

 

Vorbemerkung zum Inhalt S. 5

 

Elfriede Jelinek

Kein Einer und kein Andrer mehr S. 6

 

Karl-Markus Gauß

Über Foucault, Antikolonialismus, Antisemitismus und die Linke S. 7

 

Martin M.

Warum sagt eigentlich keiner:"Weg mit dem Scheiß!" S. 9

 

Martin Krist

Hildegard Wais. In der Provinz da ist und bleibt man treu. S. 11

 

Martin Krist

Kriegsende im Traisental S. 11

 

Bruno Schernhammer

Der Himmel weint Frieden S. 12

 

Bruno Schernhammer

Um acht Uhr früh. Sag mir wo die Gräber sind, wo sind sie geblieben? S. 14

 

UKRAINE (S.18 - 45)

Theodor Kramer-Preis für Schreien im Widerstand und im Exil

 

Tanja Maljartschuk

Rede zur Theodor Kramer Preisverleihung

 

Annemarie Türk

Laudatio für Tanja Maljartschuk

 

Peter Roessler

Über Tanja Maljartschuk

 

Yuliaa Iliukha

Nimm dir Zeit. Gedichte

 

Iryna Sazhynska

Im Flug der Zeit. Gedichte

 

Evelyn Adunka

Die Ausstellung "In the Eye of the Storm. Modernismen in der Ukraine" im Unteren Belvedere

 

Olha Volynska

Wie der Krieg uns verändert. Interview mit Maryna Pitschkur

 

Rustem Muedin

Asantschik und Kaschkatschik. Erzählung

 

EXIL (S.46-81)

Julian Tuwim

Zigeunerbibel. Gedichte

 

Melitta Urbancic

Auf der Flucht. Gedicht

 

Melitta Urbancic

Der Schmarotzer. Autobiographische Skizze

 

Óscar Roemer

Rede im Parlament in Wien am 19. März 2003

 

Sonja Frank

Franz Johann Pixner

 

Veronika Zwerger

Von Grünfeld zu Grenville. Eine Wiener Familiengeschichte

 

Anthony Grenville

My Family Story after 1938. Meine Familiengeschichte nach 1938

 

Ann Cotten

Nele Hazod

Mario Schlager (S. 82)

"your obedient servants"

 

- Heft 3, August, 82 S.

DEMANDE DE VISA

Neue Texte. Rezensionen

 

Vorbemerkung zum Inhalt

Hanna Yankuta

Verfassung

 

Yuliia Iliukha, Meine Frauen

Bohdan Lepkyj, Wasyl Schtschurat, Oleksandr Kolessa

Als man uns vertrieben hat ... Ukrainica in Wien nach dem Ersten Weltkrieg

Lina Kostenko, Was Worte sich scheuen zu sagen

Luis Javier Campuzano Piña, Grußworte

Bruno Schwebel, Hörst Du nicht?

Paula Arnold-Kellner, Wie mich Kokoschka nicht malte

Bernhard Wenzl, Furcht und Flucht in Eine Österreicherin erlebt den Anschluss: Eine thematische Textanalyse von Lili Körbers Tagebuchroman

Georg Pichler, Ilse Barea-Kulcsar und Valentin Pollak. Ein Nachtrag

Regina Weber, Europa-Narrative deutsch-jüdischer Geisteswissenschaftler in Konfrontation mit Nationalismus und Antisemitismus der Zwischenkriegszeit

Ulrich Fischer, Franz Höllering und sein Roman "Die Verteidiger". Zwei Unbekannte

 

Neue Texte (S. 32-58)

Helene Maimann, Der Springer und seine Engel

Katharina Mordag-Stöbich, Fünf Sinne

Uladzislau Ivanou, Die Karten der Liebe. Märchen Nr. 7

Anna Weinkamer, Zehn Tage sind fast zwei Wochen

Zehra Çirak, Über Freundschaft

Annett Krendlesberger, Am frühen Vormittag

Afamia Al-Dayaa, nichts ist mir hier vertraut

Elisabeth Frischauf, Morgen vielleicht

Gerhard Ruiss, Weltlagengedicht

Amina Kurbanova, Ein Anfang und ein Ende

Robert Streibel, Passiv im Mai

Aftab Husain, Von Feuer und Wasser

Sarita Jenamani, Sprachlos

Nikolaus Scheibner, dichter im taubenschlag

Kholoud Charaf, Wer bin ich?

Mehrzad Hamzelo, bis der Spiegel bricht

Amos Rüf, in einer brüchigen stadt

Astrid Nischkauer, Im Auge des Sturms

Geraldine Gutiérrez-Wienken. Die Stille ist ein Tänzer

Martin Winter, auf der großen wiese

Zhu Jian, Nan Ren, Xidu Heshang, Yang Li, Sidse Laugesen, Neue Gedichte aus China

Yevgeniy Breyger, Nach dieser Zeile bricht der Krieg aus

 

Rezensionen

Buchzugänge

 

Titelblatt: Famakan Magassa [Malian, b. 1997]

Demande de visa, 2023

Acrylic on canvas

Canvas, 73 1/2 x 75 1/2 inches (186.5 x 192 cm)

Signed, dated recto

Inv# AB14198, albertz benda, New York

 

Famakan Magassa, geboren 1997, erhielt 2018 seinen BFA am Conservatoire Arts et Metiers Multimedia Balla Fasséke Kouyaté in Bamako, Mali. 2019 stellte er zum ersten Mal aus: darunter Präsentationen im L’Institut-Français du Mali und in der Fondation La Maison de l’Artiste in Assinie, Elfenbeinküste. Seine Werke waren in der Ausstellung „Hotel Sahara“ im BETC, Paris, Frankreich, zu sehen. 2022 gab Magassa mit seiner Ausstellung SOIFS sein Debüt in den USA in der Albertz Benda Gallery, New York. 2023 wurde Magassa mit dem Großen Preis des Norval Sovereign African ArtPrize ausgezeichnet. 2024 / 2025 lebt und arbeitet Magassa als Stipendiat „Artist in Exile“ auf Einladung der Stadt Graz und der Kulturvermittlung Steiermark in Graz.

 

- Heft 4, Oktober 2024, 58 S.

7. Oktober 2023

Alexander Emanuely Die Gelbe Schleife S. 4

Marianne Windsperger, 07102023 - Unser Schreiben trägt ein Datum - 07102024 S. 5

Richard Schuberth, Kurs halten S. 6

Sasha Marianna Salzmann, Ofer Waldman Gleichzeit S.7

Doron Rabinovici, Der siebente Oktober S. 10

Elazar Benyoëtz, Stolpersteine S. 12

Roberto Kalmar, Muss ich wieder weg? S. 13

Richard Schuberth, Zittere, Zion! S. 14

Monika Schwarz-Friesel, "Warum die schwarze Antwort des Hasses auf dein Dasein, Israel?" (Nelly Sachs, 1961) S. 18

Vladimir Vertlib, Warum wir Israel brauchen S. 20

Ohad Ufaz, Stephen Naron, Marianne Windsperger: Edut 710 - Dokumentieren als Akt des Widerstands S. 22

Deborah Benjamin Kaufmann, Queers for Palestine - Ein Versuch, ein Paradoxon zu begreifen S. 27

Moussa Al-Hassan Diaw, Antisemitismus – Allianzen und Querfronten Narrative des islamistischen Radikalismus in Österreich S. 30

Richard Schuberth, Von Ausnahme-Rechten und Ausnahme-Juden S. 34

Lilli Klein-Jerusalem Wien - Jerusalem - Giv’at Ch’aim S. 38

Richard Schuberth, Bücher zum Thema – Lesetipps und Kurzrezensionen S. 40

Sonja Galler, Corry Guttstadt, Buchvorstellung Antisemitismus in und aus der Türkei S.44

Mitchell Cohen, Von Stalin zur Hamas: die Wiederkehr einer Linken, die nicht dazulernt? S. 48

Mitchell Cohen, Anleitungen zu Bürgerkriegen und die Kreativität der kleinen Schritte S. 53

Fabian Lichter, In Hass vereint S. 56

Heimo Gruber, Essays über das genozidale Massaker und seine Folgen S. 57

Elisabeth Frischauf, Equilibrium - Gleichgewicht S. 58

 

Verlagstext:

Alexander Emanuely

Die Gelbe Schleife

 

Die Gelbe Schleife ist ein seit Jahrhunderten verwendetes Symbol. Schon während des Englischen Bürgerkriegs trugen es die Anhänger des gegen den König kämpfenden Parlaments. In den USA wird die Gelbe Schleife seit den 1970er-Jahren, seit der Veröffentlichung des Songs „Tie a Yellow Ribbon Round the Ole Oak Tree“, auch von Lebenspartner:innen an der Haustür als Zeichen angebracht, um zu zeigen, dass die/der eben aus der Haft entlassene Liebste willkommen ist. 1979 wurde die Gelbe Schleife Symbol für die Solidarität mit den 52 Geiseln, die in der US-amerikanischen Botschaft in Teheran vom Mob festgehalten wurden. Und bevor man ab 1991 mit einer Roten Schleife seine Solidarität mit HIV-Infizierten und mit den an AIDS Erkrankten zum Ausdruck brachte, fand hierfür die Gelbe Schleife Verwendung. Sie wird in vielen Ländern für ganz unterschiedliche Aktionen und Zwecke als Symbol geführt.

In Israel kam sie erstmals im August 2008 zum Einsatz, als Zeichen der Hoffnung darauf, dass der junge israelische Soldat Gilad Shalit, der von TerroristInnen in den Gaza-Streifen verschleppt worden war, überlebt und frei kommt. Fünf Jahre hielt die Hamas den anfangs 18-Jährigen als Geisel. Im Oktober 2011 kam er dann tatsächlich frei, im Gegenzug mussten jedoch 1.027 in Israel verurteilte TerroristInnen, darunter 280 zu lebenslanger Haft, aus den Gefängnissen entlassen werden, unter ihnen auch Yahya Sinwar, der derzeitige Anführer der Hamas.

Nach dem Massenmord der Hamas am 7. Oktober 2023 an rund 1.200 Menschen in und der Entführung von 251 Geiseln aus Israel wurde die Gelbe Schleife wieder ein Zeichen der Hoffnung für das Überleben und die Befreiung von Geiseln. 2024 führte das „Hostages and Missing Families Forum“, die Organisation der Angehörigen der Geiseln des 7. Oktober, die Schleife, neben dem Hashtag #BringThemHomeNow, als Solidaritätszeichen für ihre entführten Angehörigen ein.

 

- Heft 5/24, Dezember, 66 S.

AIR ALERT, THEODOR KRAMER PREIS 2024

orbemerkung zum Inhalt 4

Theodor Kramer Preis 2024 6

Katherina Braschel, Laudatio 6

Vladimir Vertlib, Dankesrede 8

Halyna Hulijeva, Die blutige Sonne sät man im Feld. Gedichte 11

Jelizaveta Zharikova ist das eine Leuchtrakete? 11

Oksana Osmolovs’ka, Ein Mensch empört sich. Gedicht 12

Richard Schuberth, Abgehört1 2

Vladimir Vertlib, Österreich: Ein Blick ins Blaue 13

Marianne Windsperger, Die Dritte Generation. Interview mit den Kuratorinnen Sabine Apostolo und Gabriele Kohlbauer-Fritz 15

Karin Hanta, Lore Segal (1928 - 2024). Eine Erinnerung 19

Jacob Segal, Erinnerungen an meine Mutter Lore 21

Evelyn Adunka, Gedenktafel für die Familie Erdheim enthüllt 22

Elisabeth Frischauf, Stolpersteine 23

Elisabeth Frischauf, X. Gedicht 24

Walter Thaler, Salzburgs GESTAPO-Folterknechte und ihre Opfer 25

Martin Krist, Wohnhaus mit Gedenktafel zu kaufen 30

Bruno Schernhammer, Auf der Suche nach Franz aus der Fischböckau. Teil 1 30

Sophie Eisenried, "Leider habe ich nur schriftlich gekämpft" - Widerständiges Schreiben im Werk Lili Körbers 35

Christina Wieder, Hedy Crilla - Wege und Wendungen einer Wiener Schauspielerin 38

Helmut G. Asper, Theater für Demokratie und Frieden 42

Bruno Schwebel, "Liebes Ich" 49

Julian Tuwim, Erinnerungen. Gedichte 50

Hellmut Butterweck, Offener Brief an den Vorstand des österreichischen PEN-Clubs 52

Robert Streibel, Und wieder scheiden sich die Geister 52

Wolfgang Martin Roth, Eine Resolution von unüberbietbarer Einseitigkeit 53

Alexander Emanuely, Keine Ausgewogenheit durch Verschweigen 53

 

Rezensionen ab S. 55

Astrid Nischkauer, denn ich bezeuge. Babyn Jar (M. Kijanowska) 55

Astrid Nischkauer, Sie hasste das Warten, aber sie wusste, wie man Munition nachlud. (Y. Iliukha) 56

Astrid Nischkauer Die Hölle kam erst später. Aufzeichnungen unter russischer Besatzung (V. Vakulenko-K.) 56

Lisa Emanuely, Reden und Nachreden in Versen (A. Thurnher)

Timo Brandt, Geschichten der Emanzipation (E. Geber) 58

Daniela Fürst, Transit Lissabon (S. Scholl) 59

Wolfgang Schäffner, Der Rabe, der mich liebte (A. B. Sakin) 60

Hedwig Wingler, So kann man nicht leben! (E. Fischer) 61

Evelyn Adunka, Robert Alter über Amos Oz 62

Evelyn Adunka, Eine Würdigung des Philosophen Hugo Bergmann 63

Evelyn Adunka, Die Erinnerungen des Kulturpolitikers Peter C.Marboe 64

Evelyn Adunka, Eine Neuerscheinung über Thekla Merwin 65

Evelyn Adunka, Die Geschichte eines Hauses in der Josefinengasse 10 (W. Schwimmer) 66

 

Titelblatt:

Iryna Sazhynska, "Air Alert", 27. Februar 2022, Buntstifte und Procreate

Während russischer Bombardierung Kyjiws gemalt...

Artikelnummer

1606 4321-41. Jg.

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Dienstag, 24.03.2026: vormittags geschlossen wegen eines Workshops

 

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