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Langsamer träumen! denke ich und sehe /
mich nach Deckung um

(Harald Hartung)

Ryszard Krynicki

Sehen wir uns noch?

Ryszard Krynicki geboren 1943 im Lager Windberg, St. Valentin, Deutsches Reich, ist Dichter, Übersetzer deutscher Lyrik (u.a. Paul Celan und Nelly Sachs) und Verlage. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der zeitgenössischen polnischen Poesie. 2015 wurde er für sein Werk mit dem Zbigniew-Herbert-Literaturpreis ausgezeichnet. Ryszard Krynicki lebt in Krakau.

Er zählt zu den „wichtigsten lyrischen Stimmen“ (Ilma Rakusa) aus Polen. Dieser Band versammelt eine breite Auswahl seines Schaffens, von den widerständigen politischen Gedichten bis zu den Haikus der letzten Jahre, in denen Krynicki die ganze Schönheit und Vergänglichkeit der Welt zu bündeln vermag. „Ein Pfauenauge? / Brüchige Schönheit, trauernd / die Flügel faltend.“ Krynickis Gedichte sind fast immer eine Reflexion der eigenen Machtlosigkeit gegenüber einer widersprüchlichen, oft rätselhaften Wirklichkeit. Doch dabei sind sie auch eine unmissverständliche Verteidigung der Poesie. „Alles können wir verlieren, / alles kann man uns nehmen, // nur nicht das freie, / das namenlose Wort.“ 

Karl Dedecius übersetzte u.a. Zbigniew Herbert, Czeslaw Milosz, Tadeusz Rózewicz und Wislawa Szymborska, Esther Kinsky u.a. Joanna Bator, Olga Tokarczuk, Aleksander Wat und Zygmunt Haupt, Renate Schmidgall u.a. Jacek Dehnel, Andrzej Stasiuk, Wislawa Szymborska und Adam Zagajewski. 

 

 


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Edition Lyrik Kabinett bei Hanser

In dieser Reihe erscheinen seit 2006 zwei bis vier Lyrik-Bände pro Jahr, viele von ihnen zweisprachig. Herausgeber der Reihe sind Ursula Haeusgen, Michael Krüger, Wolfgang Matz und Raoul Schrott.

Krynicki

Ryszard Krynicki

Sehen wir uns noch?

Gedichte.
Aus dem Polnischen von 
Karl Dedecius, Esther Kinsky und Renate Schmidgall
163 Seiten, Hardcover, Fester Einband Pappband

Edition Lyrik Kabinett bei Hanser,
März 2017

ISBN 978-3-446-25447-3, 18,00 €

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