Der Flügelflagel gaustert /
durchs Wiruwaruwolz, /
die rote Fingur plaustert, /
und grausig gutzt der Golz.
20 Jahre passionierten Sprechens über Poesie – 27 Rednerinnen und Redner, von Nora Gomringer bis Herbert Grönemeyer, von Jan Wagner bis Maria Stepanova. Seit zwei Jahrzehnten dokumentieren die Münchner Reden zur Poesie das Denken über Lyrik zu Beginn des 21. Jahrhunderts in seiner ganzen Vielschichtigkeit. Das weite Spektrum ihrer Themen reicht von Poetiken mit Manifestcharakter über persönliche Positionsbestimmungen in Gesprächsform bis zu philosophie- und literaturgeschichtlichen Beiträgen. Es lesen und diskutieren über den Band drei Stimmen der aktuellen Literaturkritik: der Dichter und Essayist Nico Bleutge und der Journalist, Kultur- und Literaturwissenschaftler Lothar Müller (derzeit in der Feuilletonredaktion der Süddeutschen Zeitung) und Insa Wilke, Moderatorin, Programmleiterin, Literaturkritikerin für verschiedene Medien (u.a. Süddeutsche Zeitung). Der Abend wird eröffnet mit einer Einführung der Herausgeber.
In einer Zeit, in der das Wort Literatur in der Öffentlichkeit oft als Synonym für Roman gebraucht wird, ist es wichtig, die Stimmenvielfalt der gegenwärtigen deutschen Poesie ins öffentliche Gespräch zu bringen.
Heinrich Detering zur Idee des Lyrischen Quartetts
Alles in
schöner Verwirrung
Münchner Reden
zur Poesie
(2005-2025):
Die Buchpremiere
der gesammelten Reden
Es diskutieren:
Nico Bleutge,
Lothar Müller
(Süddeutsche Zeitung)
und Insa Wilke
(Moderation)
Lesung:
Julia Cortis
Einführung:
Holger Pils
und
Frieder von Ammon
Lyrik-Bibliothek
Amalienstr. 83a
80799 München
(U3/U6: Haltestelle Universität)
Eintritt: € 10 / € 7;
Mitglieder: freier Eintritt
Abendkasse, freie Platzwahl