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Franz Josef Czernin

Shakespeares Sonette sind seit dem Ende des 18. Jahrhun-derts immer wieder aufs neue ins Deutsche übersetzt worden, so oft wie in keine andere Sprache, und dieser Strom von Übersetzungen scheint nicht zu versiegen. Fast alle jedoch beschränken sich ... auf den Dienst am Original. Seine Kenntnis ist also gewährleistet. Nicht zuletzt deshalb scheint mir meine Anmaßung, Shakespeares Sonette in Gedichte zu übersetzen, vergleichsweise gering zu sein ...
(Franz Josef Czernin: Zur Übersetzung)

was wird und wächst, glanzvoll erblüht, soll sich vermehren,

dass nie die blume aller blüten selbst zerfällt;

da sonst, was reif wird, nach und nach muss sich zerstören,

zart ein sich´s pflanze, fort-, dass schönes sich erhält.

From fairest creatures we desire increase,

That thereby beauty´s rose might never die,

But as the riper should by time decease

His tender heir might bear his memory.

Lyrik - Übersetzen? (III)

William Shakespeare - Sonnets

 

Franz Josef Czernin

stellt seine Übersetzungen vor.
 
Lesung und Podiumsdiskussion mit

Elisabeth Edl und Wolfgang Matz

 

Dienstag, 07.12.1999 - 20:00 Uhr

Lyrik-Bibliothek, Schellingstr. 3 / Rgb.
(U3 / U6)

 

Im Anschluß an die Lesung laden wir ein zu einem Glas Wein.

Eintritt: DM 10,- / DM 7,-
Mitglieder Lyrik Kabinett: frei

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