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für die Tapferkeit vor dem Freund, /
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse /
und die Nichtachtung /
jeglichen Befehls.

(Ingeborg Bachmann)

Hubert Spiegel

Hubert Spiegel wurde 1962 in Essen geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Soziologie in Tübingen und Freiburg. 1988 begann er als Hospitant im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu arbeiten – später als freier Mitarbeiter. Seit 1993 war er Redakteur bei der FAZ, zunächst in der Tiefdruckbeilage Bilder und Zeiten, seit August 1994 im Literaturblatt, das er 2001-2008 leitete. Seither als Deutschland-Korrespondent des Feuilletons mit den unterschiedlichsten Themen befasst. Lehraufträge in Marburg und Jena, Gastprofessur in Göttingen. Für sein Werk wurde er 2005 mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet; heute ist er verantwortlich für die 1974 von Marcel Reich-Ranicki begründete Frankfurter Anthologie.

Herausgeberschaften:

  • Marcel Reich-Ranicki und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Herausgegeben von Hubert Spiegel. Ebook, FAZ GmbH 2013.
  • Georg-Büchner-Preis 2012. Herausgegeben von Hubert Spiegel und Felicitas Hoppe. S. Fischer, Frankfurt am Main 2012.
  • Kafkas Sätze. Herausgegeben von Hubert Spiegel. S. Fischer, Frankfurt a. M. 2009.
  • Mein Lieblingsbuch. Fünfzig Liebeserklärungen. Herausgegeben von Hubert Spiegel. Insel Verlag, Frankfurt a. M. 2005.
  • Begegnungen mit Marcel Reich-Ranicki. Herausgegeben von Hubert Spiegel. Insel Verlag, Frankfurt a. M. 2005.
  • Welch ein Leben: Marcel Reich-Ranickis Erinnerungen. Stimmen, Kritiken, Dokumente. Herausgegeben von Hubert Spiegel. dtv, München 2000.
  • Lieber Lord Chandos. Fünfzig Antworten auf einen Brief. Herausgegeben von Hubert Spiegel. S. Fischer, Frankfurt a. Main 2000. 
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