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für die Tapferkeit vor dem Freund, /
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse /
und die Nichtachtung /
jeglichen Befehls.

(Ingeborg Bachmann)

Dirk von Petersdorff

Gast am 20.06.2012

Dirk von Petersdorff, geboren 1966 in Kiel studierte an der dortigen Universität Germanistik und Geschichte. Er promovierte 1995 und habilitierte sich 2003 an der Universität des Saarlandes. Zur Zeit lebt er als Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Dirk von Petersdorff ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie des Internationalen Zentrums für Klassikforschung. Er schreibt vorwiegend Lyrik und Essays.

Einzeltitel

  • Wie es weitergeht. Gedichte. Frankfurt am Main: S. Fischer 1992.
  • Zeitlösung. Gedichte. Frankfurt am Main: S. Fischer 1995.
  • Mysterienrede. Zum Selbstverständnis romantischer Intellektueller. Tübingen: Niemeyer 1996.
  • Bekenntnisse und Postkarten. Gedichte. Frankfurt am Main: S. Fischer 1999.
  • Verlorene Kämpfe. Essays. Frankfurt am Main: S. Fischer 2001.
  • Die Teufel in Arezzo. Gedichte. Frankfurt am Main: S. Fischer 2004.
  • Fliehkräfte der Moderne. Zur Ich-Konstitution in der Lyrik des frühen 20. Jahrhunderts. Tübingen: Niemeyer 2005.
  • Lebensanfang. Eine wahre Geschichte. München: C.H. Beck 2007.
  • Geschichte der deutschen Lyrik. München: C.H. Beck 2008 (= Beck'sche Reihe. 2434).
  • Nimm den langen Weg nach Haus. Gedichte. München: C. H. Beck 2010.
  • Literaturgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Von 1945 bis zur Gegenwart. München: C.H. Beck 2011.


Auszeichnungen

  • Förderpreis des Leonce-und-Lena-Preises (1991)
  • Friedrich-Hebbel-Preis (1993)Kleist-Preis (1998)
  • Kieler Liliencron-Dozentur für Lyrik (1999)Preis der LiteraTour Nord (2000)
  • Mainzer Poetikdozentur (2009)
  • Fellowship am Wissenschaftskolleg Berlin (2011/12)
petersdorff