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für die Tapferkeit vor dem Freund, /
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse /
und die Nichtachtung /
jeglichen Befehls.

(Ingeborg Bachmann)

Nora Bossong

Gast am 22.2.2017

Nora Bossong (geb. 2982) studierte Kulturwissenschaft, Philosophie und Literatur an den Universitäten Leipzig und Potsdam, der HU Berlin und der Sapienza in Rom (Italien). Sie debütierte mit dem Roman Gegend (FVA 2006) und in der Lyrik mit Reglose Jagd (ZuKlampen, 2007). Seither bewegt sie sich mit souveräner Sicherheit in beiden Gattungen. Für den Gedichtband Sommer vor den Mauern (Hanser 2011) wurde ihr 2012 der Peter-Huchel-Preis zugesprochen. Bossong war Writer-in-Residence am Deutschen Haus der New York University (USA) sowie an der Universität Nanjing (VR China). Journalistische Texte von ihr erschienen u.a. in der Zeit, der taz und auf FAZ-online. Sie war Mitbegründerin des Blogs 10vor8 (2013-2015) der FAZ. Zuletzt veröffentlichte sie den Reportageband Rotlicht (2017) über das gleichnamige Milieu. 

Weitere Werke

  • Webers Protokoll. Roman (FVA 2009)
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Roman (Hanser 2012)
  • 36,9°. Roman (Hanser 2015)
  • Rotlicht. Reportage (Hanser 2017)

Auszeichnungen

  • 2001 Bremer Autorenstipendium
  • 2004 Endrunde des Dresdner Lyrikpreis
  • 2004 Leipziger Literaturstipendium
  • 2007 Wolfgang Weyrauch- Förderpreis
  • 2010 Heinrich-Heine-Stipendium
  • 2011 Kunstpreis Literatur der Akademie der Künste
  • 2012 Peter-Huchel-Preis
  • 2014 Bremer Netzresidenz.
fallback_dummy Nora Bossong (c) Hassiepen 2015