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für die Tapferkeit vor dem Freund, /
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse /
und die Nichtachtung /
jeglichen Befehls.

(Ingeborg Bachmann)

Hans Pleschinski

Gast am 30.09.2015

Hans Pleschinski, geb. 1956 in Celle, studierte Germanistik, Romanistik und Theaterwissenschaft in München. Seit dreißig Jahren arbeitet er beim Bayerischen Rundfunk, war am Theater und in Kunstgalerien tätig. Pleschinski ist preisgekrönter Autor, Herausgeber und Übersetzer. 2004 war Stadtschreiber von Amman, 2008 Writer in Residence an der Miami University in Oxford, Ohio. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Werke

  • Frühstückshörnchen. Satiren. Siegen 1984
  • Gabi Lenz. Werden & Wollen. Zürich 1984
  • Nach Ägyppten. Ein moderner Roman. Zürich 1984
  • Pest und Moor. Eine Nachricht. Zürich 1985
  • Der Holzvulkan. Bericht einer Biographie. Zürich 1986
  • Ostsucht. Eine Jugend im deutsch-deutschen Grenzland. München 1993
  • Die Wunder von Glogau. Eine Geschichte. München 1993
  • Brabant. Roman zur See. Frankfurt am Main 1995
  • Byzantiner und andere Falschmünzer. Eine Kulturgeschichte. Frankfurt am Main 1997
  • Zerstreuung. Spanische Novelle. Zürich 2000
  • Bildnis eines Unsichtbaren. Roman. München u. a. 2002
  • Leichtes Licht. Roman. München 2005
  • Verbot der Nüchternheit. Kleines Brevier für ein besseres Leben.Erzählungen. 
  • München 2007
  • Ludwigshöhe. Roman. München 2008
  • Königsallee. Roman. München 2013


Herausgeberschaften/Übersetzungen

  • Voltaire – Friedrich der Große. Der Briefwechsel. Zürich 1992
  • Marc David: Farinelli. Roman. München 1996
  • "Ich werde niemals vergessen, Sie zärtlich zu lieben." Madame de Pompadour. Briefe. München 1999
  • E. T. A. Hoffmanns Erzählungen. Kommentierte Anthologie. München u. a. 2000.
  • "Ich were erstickt, wenn ich dieses nicht gesagt hätte." Liselotte von der Pfalz. Briefe. München 2004
  • Nie war es herrlicher zu leben. Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ. München 2011


Auszeichnungen

  • 1984 Hungertuch-Preis des VS Hessen für einen Debütroman
  • 1986 Bayerischer Kunstförderpreis
  • 1986 Literaturförderpreis des Landes Niedersachsen
  • 1995 Tukan-Preis
  • 2002 Tukan-Preis
  • 2006 Hannelore-Greve-Literaturpreis
  • 2008 Nicolas-Born-Preis
  • 2009 Stern des Jahres der Abendzeitung München
  • 2012 Ernst-Hoferichter-Preis
  • 2012 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
  • 2012 Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres
  • 2014 Literaturpreis der Landeshauptstadt München
  • 2014 Niederrheinischer Literaturpreis
pleschinski

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